Ars Electronica Festival 2015 Der Zukunft wieder einen Schritt voraus!

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Ars Electronica blickt wieder in die Zukunft! Weiterlesen

Ein chinesischer Tempel zu Besuch in Salzburg

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Zhang Huan „My Temple“

bis 29. September 2015

Die Salzburg Foundation präsentiert das zweite Kunstprojekt Krauthügel in Salzburg. Das Kunstprojekt Krauthügel ist eine auf fünf Jahre angelegte Kooperation zwischen der Salzburg Foundation, der Erzabtei St. Peter und der Stiftung für Kunst und Kultur e.V. 2014 war Tony Cragg der erste Künstler der seine drei einzigartigen Bronzeskulpturen „Points of View“, „Runner“ und „Mixed Feelings“  auf dem Krauthügel präsentierte. Weiterlesen

FLORENTINA PAKOSTA

im Museum der Moderne Salzburg

Physiognomie der Macht. Harun Farocki & Florentina Pakosta Ausstellungsansicht © Museum der Moderne Salzburg Foto: Rainer Iglar

Florentina Pakosta wird im Zusammenhang mit Harun Farocki als Doppelausstellung unter dem Titel PHYSIOGNOMIE DER MACHT gezeigt. Die Physiognomie der Macht widmet sich in einer umfassenden Gegenüberstellung dem Werk des deutschen Filmemachers Harun Farocki (1944 Nový Jicín, CZ- 2014 Berlin, DE) und der österreichischen Grafikerin und Malerin Florentina Pakosta (1933 Wien, AT).

Ich will jetzt hier aber keine Gegenüberstellung erläutern oder präsentieren, mich faszinierte einfach die Grafikerin Pakosta. Vielleicht auch deshalb, weil ich mich selbst mit Grafik beschäftige.

Die Arbeiten von Florentina Pakosta geben einen 50 Jahre überspannenden Einblick in ihr Werk. Ihre frühen Zeichnungen setzen sich auch mit den feministischen Themen über Physiognomie Studien und Charakterköpfen auseinander. Es sind die monumentalen und zugleich subversiven Portraits ihrer mächtigen männlichen Zeitgenossen aus Kunst, Politik und Wirtschaft.

Florentina Pakosta war in jungen Jahren damit konfrontiert, dass Frauen in der Kunstwelt, der Wirtschaft und Politik nur Nebenrollen spielten. (Vereinzelt spielen auch heute noch Frauen in der Kunstwelt Nebenrollen) Sie betrieb intensive zeichnerische Porträtstudien, in denen sie nicht nur ihre eigene Existenz, sondern auch das männliche Antlitz der Macht analysierte, dass sich ihr entgegenstellte. In präzisen aufgebauten, teils realistisch wirkenden Zeichnungen, gänzlich reduziert auf Schwarz und Weiß, porträtierte und karikierte sie den zur Maske geronnenen Gesichtsausdruck mächtiger Männer.

Florentina Pakosta „Herrscher“ 1978 Polychromos-Kreide auf Papier © Museum der Moderne Salzburg Foto: Christa Linossi

Die Arbeit von 1978 Titel „Herrscher“ sagt mehr aus als 1000 Worte. Warum? Betrachten wir die Augen und die Partie rund um den Mund. Zeigt es nicht einen zynischen Blick und ist es nicht eine gewisse Haltung mit beißendem Spott?   

Florentina Pakosta „Fleischwolfmund“ 1979 Schablonentechnik (Kreide mit Aquarellfarbe auf Papier gespritzt © Museum der Moderne Salzburg Foto: Christa Linossi

Diese Arbeit trägt den Titel „Fleischwolfmund“ und stammt ebenfalls aus dem Jahr 1979. Der düstere Blick und wahrscheinlich auf eine bestimmte Person gerichtet. Der Mund wurde als Fleischwolf dargestellt. Geht es hier um Informationen, die nicht weitergegeben werden sollten und doch irgendwie an die Öffentlichkeit kamen? In zerlegter Form? Eben durch einen Fleischwolf getrieben?

Florentina Pakosta „Lachende Zuschauer“ 1979 Bleistift auf Papier gespritzt © Landesmuseum Nierderösterreich / Foto: Christa Linossi

„Zuschauer lachend“ , betrachtet man das Bild, dann kommt der Gedanke auf, es sind nur Männer und worüber lachen sie so hämisch? Könnte vielleicht eine Frau hier der Grund sein?

Florentina Pakosta Bilder werfen auch viele Fragen auf. Eben Physiognomie, die in bestimmter Weise geprägte, geschnittene Gesichter. Trotz allem sind es exzellente Arbeiten, die einen gewissen schnellen Strich in ihrer Grafik hervorheben und ausdrucksstark sind.

Florentina Pakosta „1981/1 Zusammenbruch der Ostblockstaaten“ 1989, Öl auf Leinwand © Suppan Fine Arts Vienna/ Foto: Christa Linossi

Abstrakte Malerei 1989 der „Zusammenbruch der Ostblockstaaten 1989“ 1981/1 ist ein Trikolor-Bild aus drei Farben, in kraftvollen Bewegungslinien übertragen sie das konstruktive Element ihrer Zeichnungen in die abstrakte Malerei. Eine konträre Arbeit zu ihren Zeichnungen, die auf direkte Weise ansprechen, assoziieren ihre Malereien in der Bildsprache der Abstraktion: das Gewaltsame und Zerbrechliche, aber auch Dynamische und Veränderliche.

Physiognomie der Macht. Florentina Pakosta Ausstellungsansicht © Museum der Moderne Salzburg Foto: Rainer Iglar

Aufgrund der Corona Situation sind die Museen geschlossen, soweit es wieder eine Öffnung der Museen gibt, können Sie die Ausstellung noch bis April 2021 besichtigen.

https://www.museumdermoderne.at/de/ausstellungen-veranstaltungen/detail/physiognomie-der-macht-harun-farocki-florentina-pakosta/

Eine weitere Ausstellung zu Florentina Pakosta läuft auch in der Galerie Weihergut in Salzburg bis 21. Februar 2021 https://www.weihergut.at/de/kuenstler/florentina-pakosta

LAYLA im Reich des Schneekönigs

von Reinhold Messner

Cover Bergwelten_Layla im Reich des Schneekönigs

Worum geht es in diesem Buch?

Es geht hier um eine magische Geschichte für Kinder. Layla die Tochter eines Bergsteigers. (vielleicht ist das Buch auch für seine eigene Tochter entstanden?) Das Mädchen wurden von ihrem Papa Layla genannt, der Name bedeutet „auf dem Berggipfel“. Laylas Papa war häufig auf Reisen und lebte oft monatelang im Reich des Schneekönigs. Layla wurde neugierig, wenn ihr Papa vom Reich des Schneekönigs erzählte und wollte auch unbedingt das Reich des Schneekönigs kennenlernen. Die Abenteuerreise für Layla begann und sie flog mit ihrem Papa ins Reich des Schneekönigs. Layla erlebte viel Neues fernab der Heimat und lernte auch wie man in den Bergen des Schneekönigs lebt.   

Auszug aus dem Buch Layla im Reich des Schneekönigs/ Illustrationen von Davide Panizza / Foto: Christa Linossi
Auszug aus dem Buch Layla im Reich des Schneekönigs/ Illustrationen von Davide Panizza / Foto: Christa Linossi

Dieses Buch ist es wert zu lesen?

Es ist ein wunderschönes Bilderbuch und von Reinhard Messern mit einer einfachen und klaren, für Kinder leicht verständlichen Sprache geschrieben. Er beschreibt Laylas abenteuerliche Reise ins Hochgebirge, die Suche nach der Schönheit und die Entdeckung der Stille und der Einsamkeit und erklärt mit klarer Sprache den Zauber der Berge. Das Buch wurde von Davide Panizza stimmungsvoll illustriert. Ein Buch, für Kinder ab 5 Jahren.

Dieses Buch sollte in keinem Kinderzimmer fehlen.

DER AUTOR

Reinhold Messner

Reinhold Messner, geboren 1944 in Brixen (Südtirol) ist der berühmteste Bergsteiger und Abenteurer unserer Zeit. Er bestieg als erster Mensch alle vierzehn Achttausender und durchquerte zusammen mit Arved Fuchs die Antarktis zu Fuß. Er gründete auch die Stiftung MMF, die das Leben der Bergvölker sichern soll. Er widmet sich nun auch dem Bergfilm als Autor, Regisseur und Produzent. https://www.reinhold-messner.de/

Das Buch ist in jedem gut sortierten Buchhandel erhältlich oder über https://www.bergweltenbuch.com/

DURCHBRUCH…..

Zitat von Albert Einstein: „Wir leben in einer Welt, wo Ehrlichkeit als Schwäche zählt und die Lügner auf Händen getragen werden“

FREITESTEN – REINTESTEN – IMPFUNG – AM ENDE VERZWEIFELT! / aktuelle Arbeit 2021 ©
Christa Linossi
Future? / aktuelle Arbeit 2021 © Christa Linossi

Einfach zum Nachdenken….

Prophezeihung der Cree-Indianer

Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluß vergiftet und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.

Arbeit zum Thema Klima und Umwelt / Aktuelle Arbeit © Christa Linossi

Not Vital. IR – Einzelausstellung im Museum der Moderne in Salzburg

Bevor der neuerliche Lockdown am 26. Dezember 2020 wiederbegann, besuchte ich noch die Ausstellung NOT VITAL.IR im Museum der Moderne Salzburg.

Non Vital vor seiner Arbeit Camel (2018) vor dem Museum der Moderne Salzburg, Foto: © Museum der Moderne Salzburg / Foto: Rainer Iglar

Es ist die erste museale Einzelausstellung in Österreich des Künstlers Not Vital. Wer ist der Künstler? Er ist Schweizer und wurde am 15. Februar 1948 in Sent im schweizerischen Unterengadien geboren. Seine Bereiche Grafik, Malerei, Bildhauerei und Architektur. Vitals Werke – in verschiedenen Techniken und gattungsübergreifend – werden in bedeutenden Museen und Galerien wie auch im öffentlichen Raum weltweit gezeigt.

Museum der Moderne Salzburg widmet dem Künstler eine Einzelausstellung wo 21 Skulpturen, drei sowohl raum- als auch wandgreifende Installationen und 144 Zeichnungen präsentiert werden. Der Titel der Ausstellung IR, stammt aus dem Rätoromanischen und bedeutet: „gehen“. Damit ist ein wesentliches Prinzip der künstlerischen Praxis von Not Vital benannt, die auf der fortwährenden Spannung von Aufbruch (Fortgehen), Rückkehr (Heimkehren) und erneutem Aufbruch beruht.

Obwohl er ein internationaler Künstler ist, ist er mir bisher noch auf keiner Ausstellung, weder in London, Paris, München oder sonst wo aufgefallen, oder ich war gerade zum falschen Zeitpunkt in London oder Paris, wo er ausgestellte. Egal, seine Arbeiten, die ich nun erstmalig im Museum der Moderne sah, sind spannend und interessant zugleich. Einige Arbeiten werde ich hier beschreiben. Es ist meine Sichtweise:

Wie ich es immer tue, ich schlendere zuerst einmal durch die Ausstellungshallen, verschaffe mir einen Überblick und dann bleibe ich bei den spannenden und interessanten Objekten hängen.

Bei Not Vital fand ich die großen Skulpturen nicht so aufregend. Groß und überdimensional. Die kleineren stachen mir viel mehr ins Auge. Wie zum Beispiel diese Skulptur die aus mehreren Schuhen – genau betrachtet aus 5 – bestand.

Non Vital „Scarpa per 5 piedi (Schuh für 5 Füße) Manulli Collection Museum der Moderne Salzburg / Foto: Christa Linossi

 Ein interessantes übereinander aber in verschiedene Richtung gestapelt. Was will der Künstler damit ausdrücken? Vielleicht deutet es hin: einmal in diese Spur, dann auf eine andere Spur, einmal links und rechts gehen. Und wie oben bereits angedeutet heißt die Ausstellung ja IR „gehen“. Also hat dies auch mit gehen zu tun. Der Künstler selbst nennt dieses Objekt „Scarpa per 5 piedi“ (Schuhe für 5 Füße). Also 5 Füße und jeder hat nur einen Schuh. Wie meint der Künstler es nun wirklich, der Mensch hat jeweils 2 Füße, also wären es Schuhe für nur 4 Füße und was ist mit dem 5. Fuß? Ging ein Fuß verloren? Verletzt? Abgetrennt?

Oder eine andere Skulptur:

Non Vital „Scarpa per orecchio (Schuh für 1 Ohr) Manulli Collection Museum der Moderne Salzburg / Foto: Christa Linossi

Der Schuh mit dem Ohr? Sollte es eine Verbindung von Hören und Gehen darstellen? Das Ohr beim Fuß?

Diese Skulpturen sind alle aus der Serie „Scarpa per…2001“

Non Vital Camelköpfe (IR Ausstellungsübersicht) 2020 © Foto Museum der Moderne Salzburg / Foto: Rainer Iglar

Warum hat der Künstler am 3.3.2005 300 Kamelköpfe (Gips) aus Moskau in der Kunsthalle in Bielefeld an die Wand geworfen? Was hatte diese Aktion auf sich? Ich recherchierte; Not Vital ist auch ein Nomadenkünstler, dessen anthropologischer Wissensdurst ihn scheinbar unruhig um die Welt reisen lässt, um die Eindrücke verschiedener Kulturen in seinen Skulpturen zu verarbeiten. So errichtete er zum Beispiel in der Wüstenstadt Agadez (5 Jahre lang) zusammen mit den einheimischen Tuareg Gebäude und Skulpturen und da die Stadt Agadez ein altes Handelszentrum und das Tor zur Wüste und seit Jahrhunderten Treffpunkt nomadischer Völker und Karawanen ist. Die dreihundert Kamel-Keramikköpfe aus Gips, die ebenfalls in diesem Zeitraum hier entstanden sind, wurden zweimal in Moskau gezeigt und vor Beginn der Bielefelder Ausstellung warf er sie gegen die Wand. Sein Argument: „Die Erde gibt, die Erde nimmt“ und so geht auch das Kunstobjekt seinen irdischen Gang. 

Die nachstehende Skulptur, erweckte ebenfalls mein Interesse. Um welches Tier handelt es sich? Ich vermute um ein Kamel. Ist ein Teil des Kamel noch in der Wüstenstadt Agadez und der andere Teil schon in der Wüste? Eine andere Erklärung wäre noch: bei dieser Arbeit könnte man auch vermuten, dass er die Grenzen zwischen abstrakter und figurativer Form in einer besonderen engen Beziehung zum Material wie Gips herstellt.

Not Vital, ohne Titel (von Hinten) 1999, Hydrocal 84 x 15 x 40 cm Courtesy Galerie Thaddaeus Ropac, London-Paris-Salzburg © Not Vital, Foto: Ulrich Ghezzi

Walk Through: Not Vital and Thorsten Sadowsky
Thaddaeus Ropac Video in Kooperation mit dem Museum der Moderne Salzburg
Join us on Friday 4 December, 5 pm CET (4 pm UK time / 11 am EST / 8 am Pacific time) for a walk through the upcoming exhibition ‚NOT VITAL. IR‘ at Museum Der Moderne Salzburg with the artist Not Vital and the Museum Director’s Thorsten Sadowsky.

Es lohnt sich, die Ausstellung anzusehen. Leider zurzeit wegen des Lockdowns nicht möglich. Aber die Ausstellung läuft noch bis 13. Juni 2021

https://www.museumdermoderne.at/de/besuch/

AUSGEBREMST…….

aktuelle Arbeit „Ausgebremst..“ zum Thema „MACHT“ © Christa Linossi 2021

…wer nicht freiwillig mitmacht, wird ausgesperrt!

Als Künstlerin – der Kunst- und Kulturbetrieb wurde bis auf weiteres heruntergeschraubt – will ich mit meiner künstlerischen Arbeit*, darauf hinweisen, dass es sich schon längst nicht nur mehr um die Pandemie des Virus COVID 19 handelt, sondern es ist der Tag der Populisten, die auf ein einzelnes Ziel abzielen, nämlich das Ziel der MACHT.

Massiver Eingriff in Grund- und Freiheitsrechte, jeglicher Kompromiss wird abgelehnt, Wissenschaftler kritisieren immer wieder die Corona-Politik, werden aber nicht wirklich ernst genommen.

* meine aktuelle Arbeit – zeigt ein Gesicht und deutet auf eine Spaltung in der Gesellschaft hin

SPURENSUCHE…..Cerca indizi

Spurensuche _ Cerca indizi © Christa Linossi 2020

Begeben wir uns nicht ständig auf Spurensuche oder auf Suche nach Hinweisen? Egal in welche Richtung die Spur führt. 2020 war ein spezielles Jahr der Spurensuche, es war die Spurensuche des unbekannten Virus CORONA. Auch die Zukunft wird wieder Spuren hinterlassen und wir begeben uns erneut auf die Suche.

2020 geht in die Geschichte ein und das Jahr neigt sich dem Ende zu……..aber wir blicken positiv in die Zukunft!

wünsche ich allen Leser und Leserinnen

LOCKDOWN 3 ZUCKERBROT UND PEITSCHE

Chaotic conditions aktuelle Arbeit © Christa Linossi 2020

Das alte Spiel „Schiffchen versenken“ hat ausgedient, das neue Spiel heißt ab sofort „Wirtschaft versenken“. Für all diejenigen, die dieses Spiel nicht kennen zur Information: https://de.wikipedia.org/wiki/Schiffe_versenken#Charakter_und_Herkunft

Zur Zeit herrschen chaotische Zustände, kein richtiges Konzept, keine Informationen und von oben herab nur Drohgebärden – Zuckerbrot und Peitsche – und als Draufgabe immer wieder ein Lockdown. Mit Auf- und Zusperren, wird das Virus nicht verschwinden, wir werden lernen müssen, mit dem Virus zu leben.

„STEIERMARK SCHAU“ UNIVERSALMUSEUM JOANNEUM 2021

Am 11. Dezember 2020 wurde eine in einer Corona bedingten virtuellen Pressekonferenz das Programm für das Jahr 2021 präsentiert.

Präsentation des Jahresprogrammes 2021, v. l. n. r.: Alexia Getzinger (kaufm. Direktorin UMJ), Günter Riegler (Kulturstadtrat), Christopher Drexler (Kulturlandesrat) und Wolfgang Muchitsch (wiss. Direktor UMJ), Foto: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek

STEIERMARK SCHAU nennt das Universalmuseum Joanneum 2021 die große neue Ausstellung des Landes, die mit April 2021 an Start geht. Die erste Ausgabe wird eine umfassende Selbstreflexion der Steiermark sein. Zu den drei Standorten gehört DAS MUSEUM FÜR GESCHICHTE, DAS VOLKSKUNDEMUSEUM und DAS KUNSTHAUS GRAZ. Des Weiteren wird es einen mobilen Ausstellungspavillon mit der beeindruckenden Fläche von 800 Quadratmetern, der in Wien und an vier Standorten in der „Grünen Mark“ sich ebenfalls mit „dem Steirischen“ auseinandersetzen und zu sehen sein wird. https://www.museum-joanneum.at/ihr-besuch/programmuebersicht/steiermark-schau

Unbekannter Fotograf, Graz, Glacisstraße, Eugen Hauber blickt aus einer Dachluke, September 1926, Multimediale Sammlungen/UMJ Foto: Universalmuseum Joanneum
 

Es wird auch weitere 19 Sonderausstellungen und ein breites Themenspektrum geben. Hier zählen zu den Highlights eine Einzelausstellung der dänischen Künstlergruppe SUPERFLEX im Kunsthaus Graz. Diese dänische Künstlergruppe Superflex setzte in Graz im Kunsthaus bereits in insgesamt fünf Jahren mehrere Projekte um. 2017 machte „C.R.E.A.M.“ den Auftakt, es war der Fetisch-Bankomat im Herzen des Kunsthaus-Foyers. 2018 realisierte die Gruppe in Graz „Free Shop“ und 2019 „Number of Visitors“ und 2020 wurde „Lost Money“ umgesetzt. Den Abschluss bildet eine Einzelausstellung mit Arbeiten der Künstlergruppe im Jahr 2021. Also diese Gruppe hat sich schon in Graz etabliert und es ist keine UNBEKANNTE. Superflex sind eine dänische Künstlergruppe, die 1993 von Rasmus Nielsen (geboren 1969), Jakob Fenger (geboren 1968) und Bjørnstjerne Christiansen (geboren 1969) in Kopenhagen gegründet wurde. https://superflex.net/ https://www.museum-joanneum.at/kunsthaus-graz

Die Neue Galerie Graz führt ihren Künstlerinnen-Schwerpunkt des Jahres 2020 (Ladies First! Künstlerinnen in und aus der Steiermark 1850–1950) fort und widmet sich den „Aspekten des Weiblichen in der zeitgenössischen Kunst“. In der Alten Galerie wird man sich mit Kriegsdarstellungen aus der Frühen Neuzeit auseinandersetzen und im Naturkundemuseum präsentiert man „steirische Goldfunde“ und als Schwerpunkt wird „Klimawandel“ als brisantes Thema präsentiert. https://www.museum-joanneum.at/neue-galerie-graz

Auch das Schloss Eggenberg wird im Jahr 2021 wieder einige interessante Ausstellungen präsentieren. Zum Beispiel die Ausstellung „Der große Tod“ von Stefano della Bellas Allegori oder Jacques Callots berühmte Serie „Die großen Schrecken des Krieges (1633) 

Worum geht es hier? Es sind Szenen des Krieges und des Friedens: Ausbildung, Kriegsgründe und Propaganda, Schlachten und Belagerungen sind ebenso dokumentiert wie das Leben im Lager, Kriegsverbrechen und deren Bestrafung, die Ausbeutung der Zivilbevölkerung, der alltägliche Terror sowie die Masse der Verwundeten, Vertriebenen und Armen. Gezeigt werden hauptsächlich Druckgraphiken, mitunter auch Gemälde, Kleinplastiken, aber auch historische Bücher.
Des Weiteren zeigt man noch „Das Gold der Erzbischöfe“, „Gold, Gold, nur du allein…“ und last not least im Rahmen der Vermittlungsprojekte widmet man sich dem Thema „Klimawandel“. https://www.museum-joanneum.at/schloss-eggenberg-prunkraeume-und-gaerten/ihr-besuch/standortuebersicht


Ich stellte hier nur einen winzig kleinen Ausschnitt aus den 19 Sonderausstellungen vor. Klicken Sie einfach https://www.museum-joanneum.at/ rein und Sie können für sich entscheiden, welche Ausstellung für Sie interessant sein könnte.


Statements zum Programm 2021

Wissenschaftlicher Direktor des Joanneums, Wolfgang Muchitsch „Trotz der aktuellen Beschränkungen der Pandemie werden wir auch im Jahr 2021 mit 23 Sonderausstellungen wieder einen faszinierenden Einblick in die Leistungen unseres Universalmuseums bieten. Highlight ist sicherlich die erste STEIERMARK SCHAU, die in drei unserer Grazer Museen und in einem spektakulären mobilen Pavillon, der durch die Regionen der Steiermark tourt, zur aktiven Auseinandersetzung mit dem, Steirischen‘ einlädt.“