Ars Electronica Festival 2015 Der Zukunft wieder einen Schritt voraus!

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Ars Electronica blickt wieder in die Zukunft! Weiterlesen

Ein chinesischer Tempel zu Besuch in Salzburg

Hervorgehoben

Zhang Huan „My Temple“

bis 29. September 2015

Die Salzburg Foundation präsentiert das zweite Kunstprojekt Krauthügel in Salzburg. Das Kunstprojekt Krauthügel ist eine auf fünf Jahre angelegte Kooperation zwischen der Salzburg Foundation, der Erzabtei St. Peter und der Stiftung für Kunst und Kultur e.V. 2014 war Tony Cragg der erste Künstler der seine drei einzigartigen Bronzeskulpturen „Points of View“, „Runner“ und „Mixed Feelings“  auf dem Krauthügel präsentierte. Weiterlesen

Hugo Portisch „Russland und wir“

Eine Beziehung mit Geschichte und Zukunft

Worum geht es in diesem Buch?

Hugo Portisch der Russland-Kenner stellt die bewegte Geschichte mit reichem Wissen und aus eigenem Erleben dar. Dadurch bekommt man als Leser*in einen anderen Blickwinkel auf Russland deren historischen Figuren, mutigen Generäle und einen schillernden Staatenlenker. Europa wird sich mit Russland in Zukunft auseinandersetzen müssen. Es geht um die Zukunft Europas und dies schildert Hugo Portisch in seinem neuen Buch sehr prägnant.

Foto: Christa Linossi

Ein Beispiel, Portisch reist bewusst nach Sibirien, um sich ein eigenes Bild über dieses Land zu machen und so wurde ihm von einem Professor an der Akademie der Wissenschaften aus Moskau, die Stadt Akademgorodok empfohlen. Was er dort vorfand, mit dem hatte Portisch nicht gerechnet. Eine moderne Stadt in der tiefsten Taiga, mit modernen Hochhäusern bis zu 12 Stock hoch, Glaspaläste, moderne Fußgängerbezirke, breite Boulevards. Es ist eine Stadt der Wissenschaften, die in die Zukunft blickt und dies mitten in der Taiga. Man sollte Russland nicht unterschätzen. Des Weiteren spricht er viele Themen an und je mehr man in dieses Buch eintaucht um so klarer wird einem, warum Russland mit uns Europäer mehr verbindet, als uns trennt.  Es ist eine bewegte Geschichte Russlands: von den Kosaken bis zu Vladimir Putin. Portisch schreibt über „Alte Grenzen, neue Grenzen“, „Straßen des Handels, Straßen der Macht“, „Moskaus Rohstoff-Reserven“, „Die russische Seele“, „Gott, Geheimdienst, Gerüchte“, „Die Rolle der Oligarchen“ um nur ein paar Kapiteln anzuführen. Es ist auch nicht mehr die alte Sowjetmacht, es ist ein Russland, das mit machtpolitischen Mitteln seinen Platz in der Weltpolitik beansprucht und konsequent auch einzunehmen versucht, mit einem Präsidenten, der auf Lebenszeit Präsident sein will. Seit 1. Juni 2020 hat die Volksabstimmung der Verfassungsänderung stattgefunden, die Putin für weitere acht Jahre, bis 2036 sicherstellt, dass er Weiterregieren darf.

Mit diesem neuen Russland haben sich die Welt, insbesondere die Europäer, abzufinden. Europa muss sich zusätzlich aber auch mit Russland auseinander- und zusammensetzen, den die Zukunft Europas wird auch vom Verhältnis zu Russland abhängen.

Dieses Buch ist es wert zu lesen?

Wer sich für die Weltmacht, die zurzeit immer wieder ausgebremst wird, interessiert, sollte dieses Buch lesen. Es ist spannend geschrieben und wie bereits erwähnt, man bekommt einen anderen Blickwinkel auf Russland.

DER AUTOR

Hugo Portisch gehört zu den bedeutendsten Journalisten Österreichs. Mit seinen Fernsehproduktionen „Österreich I“ und „Österreich II“ hat er das Geschichtsbewusstsein einer ganzen Nation geprägt. Er war jahrelang Chefredakteur des Kuriers, später Chefkommentator des ORF und weltpolitischer Kommentator beim Bayrischen Rundfunk.

Mit seinen 93 Jahren ist er noch immer ein unermüdlicher, der nach wie vor noch interessante Bücher schreibt.

Erschienen ist das Buch

ECOWIN Verlag, IBSN 978-3-7110-0274-7

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DIE WELT WAR DABEI! Wo?

Auf der Frankfurter Buchmesse und es war ein Sprung in das digitale Zeitalter und dies scheint der Frankfurter Buchmesse 2020 bestens gelungen zu sein.

Obwohl die digitale Welt keinen Vergleich zur realen Welt darstellt, so von Vorteil dies auch im digitalen Zeitalter ist, sollte der MENSCH physisch nach wie vor im Mittelpunkt stehen.

Frankfurt Book Fair Special Edition 2020. © Copyright: Marc Jacquemin / Fotograf
Eröffnungsfeier der Frankfurter Buchmesse am 13. Oktober 2020 in der Festhalle.
Copyright Frankfurter Buchmesse

Die Pandemie schlägt weltweit noch immer zu und so galt es auch für die Frankfurter Buchmesse Grenzen zu überwinden, Menschen zusammenbringen, Bücher und Autor*innen die sich trotzdem aufgrund der weltweit zunehmenden Zahlen an Risikogebieten und Reiseeinschränkungen an der 72. Frankfurter Buchmesse als Special Edition teilnehmen konnten. Jedoch in digitaler Form und ein Bruchsatz von Ausstellern, Verlagen und Autor*innen physisch in den heiligen Hallen der Frankfurter Buchmesse.

Fotograf: Marc Jacquemin  Copyright: Frankfurter Buchmesse
 

Genau in diesem Jahr 2020 wo weltweit Buchmessen abgesagt, Literaturfestivals und Veranstaltungen in Kulturbereichen gestrichen wurden und Autor*innen und Künstler*innen dadurch auf einen Großteil ihrer Einkünfte verzichten mussten, hat die Frankfurter Buchmesse mit der digitalen Ausgabe ein Zeichen gesetzt. Eine großzügige finanzielle Unterstützung kam von der Bundesregierung aus dem Programm NEUSTART KULTUR, massiv unterstützt von der Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters.  

Dieses Angebot stand auch allen Nutzer*innen in der Messewoche kostenlos zu Verfügung.

Statement von Juergen Boos, der Direktor der Frankfurter Buchmesse: „In diesem Jahr ist es uns gelungen, neben dem Fachangebot für die internationale Buchbranche und einem Fest für das Lesen, die Frankfurter Buchmesse auch als politische Plattform ins Netz zu transferieren, um den dringend benötigten Diskurs dort stattfinden zu lassen. Unsere Strategie, mit starken Medienpartnern zu kooperieren und mit unserem Angebot dort präsent zu sein, wo sich unsere Zielgruppen aufhalten – sei es auf unseren eigenen Plattformen oder in den Sozialen Medien – ist aufgegangen: Wir haben allein auf buchmesse.de über 200.000 User*innen weltweit erreicht, das BOOKFEST digital konnte allein auf Facebook 1,5 Millionen Zuschauer*innen gewinnen. Aber, uns allen ist klar: Die persönliche Begegnung ist durch nichts zu ersetzen. Wir haben viel für die kommenden Buchmessen gelernt, im physischen wie im digitalen Raum.“

Fotograf Marc Jacquemin / Eröffnungspressekonferenz der Frankfurter Buchmesse am 13. Oktober 2020 in der Festhalle, Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse
Copyright Frankfurter Buchmesse


Statement Karin Schmidt-Friderichs, Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels: „Die Frankfurter Buchmesse 2020 war in jeder Hinsicht eine besondere Messe. Die physischen Begegnungen haben wir vermisst. Aber es ist uns gelungen, dem Buch in dieser Woche eine große digitale und mediale Bühne zu bieten. Auf neuen Wegen hat die Buchmesse die Branche zusammengeführt und Buchbegeisterung zu den Menschen nach Hause gebracht. Auch digital war sie eine starke Plattform, auf der die drängenden Fragen der Zeit verhandelt wurden. Gemeinsam mit dem Aussteller*innen und der gesamten Branche werden wir an Konzepten für die Zukunft arbeiten und gehen selbstbewusst und engagiert in den Bücherherbst.“

Fotograf Marc Jacquemin / Eröffnungspressekonferenz der Frankfurter Buchmesse am 13. Oktober 2020 in der Festhalle Karin Schmidt-Friderichs, Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels Copyright Frankfurter Buchmesse

Die Frankfurter Buchmesse 2020 in Zahlen:
200.000 User*innen nahmen die virtuellen Angebote auf der Plattform buchmesse.de an.
4.440 digitale Aussteller*innen aus 103 Ländern registrierten sich auf buchmesse.de.
3.644 Veranstaltungen im Veranstaltungskalender der Frankfurter Buchmesse in der Messewoche.
6.800 Einreichungen von Präsentationskacheln durch digitale Aussteller*innen wurden für die 13 Themenseiten auf buchmesse.de erfasst.

Sehr lange hatte ich immer schon mit dem Gedanken gespielt, die Frankfurter Buchmesse zu besuchen. Bis dato ist es mir immer aus Zeitgründen nicht gelungen. Im Jahr 2020 dem besonderen Jahr, konnte ich DIGITAL dabei sein, ob Pressekonferenzen, ob bei Conferencen, Vorträgen, Lesungen, es war für mich eine Bereicherung. Manchmal anstrengend, da man ja ziemlich viel Zeit vor dem Laptop verbringt, aber es hat sich bezahlt gemacht. Natürlich in physischer Begegnung mit den Ausstellern, Autor*innen und dem Publikum, kann man es nicht vergleichen. Dies hätte schon einen größeren Kick.

Mit Sicherheit hat die Frankfurter Buchmesse für die in Zukunft kommenden Buchmessen viel gelernt, im physischen wie im digitalen Raum. Es war auf alle Fälle ein Erfolg und wie heißt es so schön? „Wer wagt, der Gewinnt“!

Frankfurt am Main, Hessen, Hesse, Deutschland, Germany. Frankfurter Buchmesse Special Edition 2020. Alljaehrlich im Herbst, findet in Frankfurt am Main, die Frankfurter Buchmesse, die groesste Buechershow der Welt statt. Frankfurt Book Fair Special Edition 2020. © Copyright: Marc Jacquemin / Frankfurter Buchmesse Presse- und Unternehmenskommunikation Ausstellungs- und Messe-GmbH des Boersenvereins des Deutschen Buchhandels Braubachstraße 16 60311 Frankfurt am Main

Frankfurt Conference bildet den Auftakt der Frankfurter Buchmesse

Die Frankfurter Buchmesse findet in diesem Jahr als Special Edition statt und ist eine besondere Buchmesse in einer bahnbrechenden Zeit!

Online-Konferenzreihe startete heute mit Hochkarätigen Sprecher*innen: Bernardine Evaristo, James Daunt, Jonas Tellander, Sophie de Closets u.v.m.

Frankfurt, den 12. Oktober 2020 – Unter dem Motto „Signals of Hope: New Perspectives for a Stronger Future“ startete heute um 15 Uhr die neue digitale Konferenzreihe der Frankfurter Buchmesse – Frankfurt Conference – und bildet damit den Auftakt der Special Edition 2020.

Das Programm der Frankfurt Conference wird u.a. die Herausforderungen für die Buchbranche im COVID-19-Jahr sowie die Entwicklungen auf dem internationalen Audiomarkt, im internationalen Rechtehandel und im akademischen und wissenschaftlichen Verlagswesen beleuchten. 

Heuer ist alles ANDERS und desto Trotz gibt es die Frankfurter Buchmesse und das Veranstaltungsprogramm auf der ARD-Buchmessenbühne wird heuer ohne Publikum auskommen müssen.

Auszug aus dem Pressetext der Frankfurter Buchmesse:

„Angesichts steigender Infektionszahlen in Frankfurt am Main und bundesweit haben die Frankfurter Buchmesse GmbH und der Hessische Rundfunk als Veranstalter beschlossen, das Programm vor Ort nur mit dem beteiligten Moderator*innen und Autor*innen durchzuführen.

Die Entscheidung betrifft auch die Eröffnungsfeier der Frankfurter Buchmesse, zu der sich 250 geladene Gäste angemeldet haben. Die Eröffnungsfeier (13. Oktober 2020, 18.00 Uhr) werden morgen auf Buchmesse.de/Opening gestreamt.“

Aber man kann alle Veranstaltungen auf der ARD-Buchmessen Bühne live unter www.buchmesse.ard.de und www.buchmesse.de/live verfolgen. Die digitale Welt macht es möglich, dass auch SIE trotz CORONA live dabei sein können.

Paranoia TV

Das neue Format des steirischen herbst 2020

vom 24.9.-18.10.20

Paranoia TV Sujet: Grupa Ee

am 24. September 2020 wurde das 53. Festival steirischer herbst in Graz, pardon, ich korrigiere, PARANOIA TV, eröffnet. Der ehemals steirischer herbst, hat sich 2020 nicht nur NEU erfunden, sondern in diesem speziellem Jahr – überschattet von der CORONA Pandemie – auch ein komplett neues Konzept und Format kreiert:  PARANOIA TV, ist online, im Radio und zusätzlich bringt der Sender die Kunst auch auf verschiedenste Weise zu den Menschen, die sich für dieses Festival interessieren.

Dieses Jahr ist der „steirische herbst“ überall, und manchmal nicht dort, wo man in erwartet hätte. Den analogen Wegweiser, der durch den heurigen „steirischen herbst“ leitet, liegt in der Paranoia TV Zentrale auf oder kann online www.paranoia-tv.com abgerufen werden.  Dieser Wegweiser gibt über die größtenteils kostenfreien Veranstaltungen und die vielen facettenreichen Formate einen guten Überblick.

Igor Samolet, Cuddle Porn (2020), Installation, Paranoia TV Zentrale, Graz, Foto: Mathias Völzke

Die Zentrale beheimatet außerdem das Büro der Offenen Fragen, das Bildungs- und Kunstvermittlungsteam des steirischen herbst. Alle, die sich über Fragen und Diskussionen mit Paranoia TV auseinandersetzen wollen, sind eingeladen, an den Veranstaltungen online und vor Ort teilzunehmen.

Eröffnungsrede von Chefintendantin Ekaterina Degot, auf Bildschirmen in der Innenstadt übertragen, Graz, Foto: Johanna Lamprecht

So wurde die traditionelle Eröffnungsrede von Ekaterina Degot dieses Jahr auf 99 Bildschirmen in der Innenstadt von Graz und natürlich, was den ansonsten, auf Paranoia TV übertragen.

Kurzer Auszug aus der Rede von Ekaterina Degot: „Willkommen bei Paranoia TV, ehemals bekannt als steirischer herbst. Wie manche von ihnen, die uns über die Jahre gefolgt sind, wissen, begannen wir das Festival üblicherweise an einem spezifischen Ort in Graz. Von dem sich dann das Narrativ des Festivals entwickelte, ausgehend vom Geist des Ortes, politisch, ästhetisch, historisch. Aber was wäre ein solcher Ort im Jahr 2020? Was wäre sein genius loci? Sie wissen ja gar nicht wo ich bin, und ich bin mir nicht sicher ob dieser Ort einen genius loci hat. Ich weiß auch nicht, wo sie sind, sie stehen womöglich vor einem der 99 Bildschirme, die in Graz verteilt sind, die diese Rede zum Beginn des Festivals übertragen. Oder sie sind zu Hause vor ihrem Computer oder am Mobiltelefon, irgendwo, und nirgendwo, weil unsere Telefone Örtlichkeiten in derselben Art auslöschen, wie unsere Zeit und das mit großem Erfolg. Also weiß ich nicht, wo sie sind und wann sie sind. Genauso wenig wissen Sie, wo ich bin. Ich erzähle Ihnen ein Geheimnis: genau in dem Moment da wir gerade sprechen, besser gesagt, da ich spreche, halte ich eine Rede in Graz. Wir haben zwar gesagt, dass meine Rede Real live übertragen wird, aber das stimmt gar nicht. Gerade jetzt, halte ich eine andere Rede und sage dem Publikum, dass die richtige Rede online passiert, jene die sie gerade schauen. Ich hoffe, sie sind jetzt ganz schön verwirrt. Über was ich heute sprechen möchte, sind meine kleinen Verwirrungen, die Probleme, die ich mit der gegenwärtigen Situation habe, die sehr wahrscheinlich nicht nur meine eigenen kleinen Ängste sind, sondern große geologische Verschiebungen unserer Zeit bedeuten, mit denen wir von nun an zu leben haben, da sie das neue „Normal“ definieren.“

Die Eröffnungsrede und das gesamte Programm können sie auf www.paranoia-tv.com  nachlesen. PARANOIA TV bietet auch eine App an, die sie über Apple Store kostenlos herunterladen können.

Judy Radul, Der Grazer Spiegel (2020), Installation, Paranoia TV Zentrale, Graz, Foto: Mathias Völzke
Vadim Fishkin, Dictionary of Imaginary Places (2020), Installation, Burgring, Graz, Foto: Mathias Völzke  (Laterne)

Machen sie sich selbst ein Bild über Paranoia TV, es ist wie immer zeitkritisch und politisch. Dieser „Herbst“ ist absolut anders und nicht vergleichbar mit den vorangegangenen Festivals.  Es ist eben ein PARANOIA TV-Sujet.

Igor Samolet, Cuddle Porn (2020), Installation, Paranoia TV Zentrale, Graz, Foto: Mathias Völzke

Zum Schluss noch, was bedeutet eigentlich PARANOIA? Paranoia kommt aus dem griechischen und übersetzt würde es heißen „wider den Verstand“ (verrückt, wahnsinnig) Es ist kurz erwähnt: eine Persönlichkeitsstörung. Neutrale Handlungen und Kritik anderer werden als feindlich, herabsetzend oder verächtlich machend empfunden.

https://www.paranoia-tv.com/de/program/schedule

Otto-Breicha-Preis für Fotokunst im Museum der Moderne Salzburg

Künstlerin Marina Faust und Direktor Sadowsky MDM bei der Preisübergabe 2020 / Foto: Wildbild

verliehen wurde der Preis an:

Marina Faust (1950 Wien) Sie ist die 17. Preisträgerin des seit 1983 vergebenen Fotopreises am Museum der Moderne Salzburg.

Marian Faust @ Museum der Moderne 2020 / Foto: wildbild

Der Otto-Breicha-Preis für Fotokunst – Museum der Moderne Salzburg wird in Erinnerung an den wohl wichtigsten Förderer zeitgenössischer Fotografie in Österreich alle zwei Jahre von der Familie Breicha gestiftet.

Begründung der Jury zur Vergabe des Otto-Breicha-Preises 2019 an Maria Faust:

„Das Werk von Marina Faust ist facettenreich und erstreckt sich mittlerweile über mehr als vierzig Jahre. Sie hat viel in Paris gearbeitet, aber immer Kontakt zu österreichischem Künstler*innen gehalten und gemeinsam mit ihnen performative Projekte realisiert. Aus ihren angewandten Arbeiten hat sie immer wieder eigenständige fotografische Arbeiten entwickelt. Für die Jury war es überzeugend, wie Marina Faust in den letzten Jahren neue ästhetische und materielle Formen für Arbeiten aus ihrem persönlichen Archiv geschaffen hat.“

Mariana Faust Otto-Breicha-Preis, Ausstellungsansicht @ Museum der Moderne 2020 /
Foto: Rainer Iglar

Das Rupertinum zeigt eine umfangreiche Ausstellung der Künstlerin. Mich persönlich haben die Arbeiten Pigmentdruck auf Seidenpapier beeindruckt.

Ein kurzes Gespräch mit der Künstlerin, wie die Herangehensweise an diese Arbeiten war, ihr Schwerpunkt liegt vorwiegend auf Fotografie, erklärte mir die Künstlerin folgendes: „Eigentlich wäre ich Malerin, Malerei faszinierte mich immer schon, aber wie es im Leben so oft ist, es kommt anders als man will, und so landete ich bei der Fotografie.

Zu den aktuellen Arbeiten Pigmentdruck auf Seidenpapier kam ich auf eine einfache Art und Weise. Ich sah bei Kindern, die aus bunten Bastelbögen Figuren rissen und diese in einer Art und Weise zu verschiedenen Objekten wieder zusammenfügten, kam mir die Idee, dies wäre ein Versuch wert, etwas neues zu gestalten,  so begann ich ebenfalls aus diesen farbigen Bastelbögen verschiedene Formen zu reißen, die dann letztendlich doch ein „Face“ ergeben sollten. Diese neu entstandenen Formen fotografierte ich und druckte sie entweder in Pigment- oder Inkjetdruck auf Seidenpapier aus. Auf diese Arte und Weise entstanden diese interessanten und neuen Arbeiten“.

Marina Faust Possible Candidate, 2017 Inkjetdruck auf Seidenpapier @ Marina Faust

Mir persönlich gefallen die Arbeiten sehr gut, weil es eine neue Art und Herangehensweise an Kunst in Form von doch von ausdrucksstarken „Faces“ sind. Das Seidenpapier in den verschiedenen Farben ergeben wieder die Kraft des Objektes.(Fakt ist: auch von Kindern kann man viel lernen). So sind Kunst und Fotografie für die Künstlerin nicht statisch, sondern flexibel und wandelbar.

Marina Faust Most Moonlight, 2020 Pigmentdruck auf Seidenpapier @ Marina Faust

Weiteres befasst sich die Künstlerin mit Traveling Chairs. Sie werden jetzt fragen was ist das? Hier experimentierte die Künstlerin mit Sesseln, auf die hohe Industrierollen montiert sind, sodass die darauf sitzende Person jeweils nicht mehr mit den Füßen den Boden erreichen kann und sie zur Fortbewegung auf die Hilfe anderer Personen angewiesen ist. Rollstühle in Form von Kunst? So entsteht auch eine spezifische Form der Abhängigkeit der „reisenden“ Person von der „schiebenden“.

Der Stuhl Traveling Chairs hier schiebt der Direktor Sadowsky eine Journalistin in der Ausstellung / Foto: Christa Linossi

Die Besucher*innen der Ausstellung sind somit eingeladen, mit den Traveling Chairs eine Reise durch die Stockwerke des Rupertinums zu unternehmen und so die Werke von Marina Faust aus einer ungewohnten Perspektive zu erkunden.

Eine Ausstellung, die auch andere Perspektiven zulässt.

https://www.museumdermoderne.at/de/ausstellungen-veranstaltungen/detail/marina-faust-otto-breicha-preis-fuer-fotokunst-museum-der-moderne-salzburg-2019/

EUROPA MELDE DICH ZURÜCK !

Cover K&S

Worum geht es in diesem Buch? 

Helmut Brandstätters Kenntnisse und Erfahrungen in Sachen Europapolitik spiegeln sich in diesem Buch wider. Sein Vorwort in diesem Buch bezieht sich auf das Corona-Virus, welches Europa und die Welt durcheinanderwirbelten. Das Virus kam, wo Europa bereits in einer schwierigen Lage war: Handelskrieg zwischen den USA und China, die EU schaut hilflos zu, leidet jedoch unter den Auswirkungen. Wir sind für die USA kein Partner mehr, sondern werden als Konkurrent auf dem Weltmarkt eingestuft. Dann kommen aufgrund der Pandemie (Corona-Virus) noch die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Probleme hinzu. Die wirtschaftlichen Auswirkungen Europas werden verstärkt im Jahr 2021 auftreten.

 Europa hat sich in den letzten 30 Jahren grundlegend verändert (zwischen 1990 – 2020) 1989 war der Fall der Berliner Mauer, acht kommunistische Staaten traten 2004/2007 der Europäischen Union bei. 2008 die große Wirtschaftskrise nach den Lehman Crash. Der Rechtspopulismus tritt immer mehr und mehr in den Vordergrund, Rückfall in autoritäre und korrupte Strukturen. 2020 Ausbruch der Pandemie und hier stellte sich Brandstätter mit Berechtigung die Frage? „Schaffen wir es, gemeinsam aus der Krise zu kommen? Bekämpfung des Virus, Politiker, die den Rechtsstaat versuchen zu umgehen verstärkt auch im Westen? Droht Europa die Gefahr eines neuen Kriegs?“ Könnte das Friedensprojekt EUROPA in Gefahr sein? Brandstätter versucht mit seinem Buch zu vermitteln, dass es viele Probleme gibt und dies bereits abseits vor der COVID-19 Krise. Schon vor der Corona Krise wurden autoritäre Methoden des Regierens in Europa verstärkt sichtbar. Rechtsruck? Dieses Virus zeigt viele Tendenzen, die seinerzeit noch etwas im Hintergrund waren, auf und zeigen dem „Projekt EUROPA für FRIEDEN und FREIHEIT“ wo Gefahren drohen!

Das Buch wurde in 15 Kapiteln aufgegliedert.

Zitat von Hans-Dietrich Genscher 2015: „Unsere Zukunft ist Europa – eine andere haben wir nicht!“

Dieses Buch ist es wert zu lesen? 

Es gibt Einblick in die derzeitige Lage, in der sich Europa befindet. Wer sich für das Projekt „Europa für Frieden und Freiheit“ interessiert, sollte das Buch auf alle Fälle lesen. Manchmal wäre es aber auch gut, wenn es auch Personen lesen würden, die mit Politik und Europa nicht viel am Hut haben, um einfach mal hinter die Kulissen zu schauen und sich nicht immer von Falschmeldungen beirren zu lassen.  

Ein gemeinsames Europa ist heute wichtiger als je zuvor. Wir müssen unabhängig von den USA und China werden, die Pandemie hat es uns vor Augen gehalten, wie abhängig wir geworden sind.

DER AUTOR

Dr. jur. an der Universität Wien, 1982–1997 beim ORF in Wien, Bonn und Brüssel als Redakteur, Korrespondent, Hauptabteilungsleiter Politik und Zeitgeschehen und Moderator REPORT, 1997–2003 Chefredakteur und Geschäftsführer n-tv, Berlin, 2003–2005 Mitgründer und Geschäftsführer PulsTV. 2005–2010 Eigentümer einer Beratungs- und Kommunikationsagentur. 2010–2018 Chefredakteur, 2013–2019 Herausgeber des KURIER. Seit 2019 Abgeordneter zum Nationalrat für die NEOS.

Erschienen ist das Buch: im Kremayr & Scheriau 2020 1. Auflage / ISBN 978-3-218-01223-2

Bühne frei für die 72. Frankfurter Buchmesse!

vom 14. – 18. OKTOBER 2020 in Frankfurt am Main

2020 das Jahr in dem nichts mehr so ist wie es war. Auch die Frankfurter Buchmesse steuert auf eine Neuorientierung zu. Wie keiner anderen Branchenveranstaltung gelingt es jedoch der Frankfurter Buchmesse globale Netzwerke zu knüpfen, Zukunftsmärkte zu erschließen und dabei sowohl fachliche als auch gesellschaftliche Thema auf die Agenda zu setzen.

Ein Börsenblatt-Interview mit Messedirektor Juergen Boos zum Stand der Frankfurter Buchmesse 2020.Live übertragen am 08.09.2020

Die Frankfurter Buchmesse wird in diesem Corona-Jahr mit mehr als 1000 Aussteller aus rund 85 Ländern – davon sind knapp 850 digital – die Buchmesse über die Bühne bringen, ein gewisser Prozentsatz vor Ort und den Rest über die digitale Welt. Die digitalen Aussteller sind Verlage, Buchhandlungen, Literaturagenten und Scouts, Selfpublisher und Dienstleister. Man sieht, die Verlagswelt ist auch in Krisenzeiten flexibel, erfinderisch und mutig.

Bei der digitalen Vorschau-Pressekonferenz der Frankfurter Buchmesse erwähnte Juergen Boos (Direktor der Frankfurter Buchmesse) : „Wir wollen den Erfahrungsaustausch fördern, Kontakte ermöglichen, Erfolgsmomente teilen und Trends identifizieren. Gemeinsam mit deutschen und internationalen Medienpartnern und Verlagen haben wir die Frankfurter Buchmesse um eine digitale Komponente erweitert, die von überall auf der Welt zugänglich ist. In einem Jahr der Unwägbarkeiten ist dies für mich ein „Leuchtfeuer der Hoffnung“, um mit Margaret Atwood zu sprechen. Der intensive Austausch mit unterschiedlichsten Branchenteilnehmern über viele Monate hinweg und unter schwierigen Bedingungen ist einmalig.“

Trotz aller Maßnahmen wird doch einiges geboten wie zum Beispiel das BOOKFEST 2020 – in der ganzen Stadt und jetzt auch weltweit > digital <, dass vom 17. Oktober 2020 von 10 – 22 Uhr auf zwei Kanälen in die ganze Welt gesendet wird. Für Literaturliebhaber*innen bringen die ARD-Buchmessen Bühne und das BOOKFEST City internationale Stars in die Stadt: Auf der großen Bühne in der Festhalle und an vielen Orten in Frankfurt können Leser*innen in der Buchmessewoche über 150 Autor*innen und deren neueste Bücher entdecken. www.buchmesse.de/bookfest,

Auch interessant: Die erste digitale Ausgabe des Weltempfangs, der gesellschaftspolitischen Bühne der Frankfurter Buchmesse, welches unter dem Motto „Europa – Kulturen verbinden“ steht, während das erste digitale Symposium von Litprom e.V., der Gesellschaft zur Förderung von Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika, nach der Rezeption afrikanischer Literaturen in Deutschland fragt. Das Symposium wurde aufgezeichnet und wird am 12. Oktober von 14.00-17.30 Uhr auf den YouTube-Kanälen der Veranstalterinnen, Litprom und KfW Stiftung, sowie auf www.buchmesse.de  und dem YouTube-Kanal der Frankfurter Buchmesse zu sehen sein.

Die Frankfurter Buchmesse bietet auch viele Liveprogramme an. www.buchmesse.de/live

Auftakt ist bereits am 12. Oktober 2020 um 18:00, im Kaisersaal der Frankfurter Römer, wo die Verleihung des Deutschen Buchpreises 2020 (Sieger steht noch nicht fest) stattfindet. Auch diese Veranstaltung kann als Livestream mitverfolgt werden. auf www.deutscher-buchpreis.de

Am 13. Oktober 2020 um 19:30 Uhr erfolgt die Eröffnungsfeier der Frankfurter Buchmesse Special Edition 2020 in der Festhalle statt. Wird ebenfalls als Livestream zu sehen sein. www.buchmesse.de

Die Frankfurter Buchmesse wird heuer mit Sicherheit etwas besonderes sein und rund um den Globus können sich Interessierte Leser*innen in die vielen angebotenen Livestreams einklinken. Seien SIE einfach digital dabei!

https://www.buchmesse.de/digitale-buchmesse/live-programm

Ars Electronica 2020 inszenierte sich heuer weltweit!

Ein Corona sicheres Festival der etwas anderen ART

ARS ELECTRONICA: A journey in which it is not we who set out to travel, but our ideas and projects, which span a global network in which we gather to discuss what needs to be done. https://ars.electronica.art/keplersga… Music by Karl J. Schmidinger

Lange Vorbereitungen und ein kurzer Augenblick und schon ist das Festival der etwas anderen ART wieder Vergangenheit. Ars Electronica 2020, das erste hybride Ars Electronica in Zeiten von Corona.

Gerfried Stocker (Künstlerischer Leiter der Ars Electronica): „Es war keine leichte, aber es war die absolut richtige Entscheidung, das Festival stattfinden zu lassen. Vor Ort lief alles reibungslos – das Sicherheitskonzept funktionierte, die damit verbundenen Auflagen stießen auf Verständnis und Akzeptanz seitens des Publikums. „Kepler’s Garden“ auf dem Campus der Johannes-Kepler-Universität Linz war ausverkauft.

Es war eine großartige Geschichte, dass es auch in Zeiten einer Pandemie ganz offensichtlich viele Menschen gab, die sich über kulturelle Angebote freuten und diese auf verantwortungsvolle Weise in Anspruch nahmen. „Auch was den Online-Auftritt der ersten wirklich hybriden Ars Electronica betrifft, fällt die Zwischenbilanz ebenfalls sehr positiv aus. Wir haben die vergangenen fünf Tage auf vier YouTube-Channels durchgehend Programm gestreamt und das ohne nennenswerte technische Panne“, sagt Gerfried Stocker.

Ars Electronica Garden Vilnius / Eye Gymnastics (LT) / Fotocredit: vog.photo

Ars Electronica machte es möglich auch in einer Pandemie ein Festival zu organisieren, das weltweit eines der wichtigsten Festival ist, schaffte es Verbindungen zwischen Kunst, Technologie, Wissenschaft und Gesellschaft herzustellen, unter dem Motto „bleibe daheim und treffe dich weltweit online“. An 120 Orten oder „Gärten“ in der Welt – vom Nordpol bis zum Südpol konnte man mit einem Klick dabei sein. Wo KünstlerInnen und Forschungsinstitute ihre eigenen Projekte präsentierten. Dieses Festival hatte heuer mit Sicherheit eine internationale Signalwirkung, ein hybrides Programm derart umfassend und vielschichtig, hatte viele überrascht. Die gestreamten Videos, mit den Talks, Lectures und Konferenzen konnte von dem Besucher*innen auch dann konsumiert werden, wann immer sie Zeit hatten. Interessant ist auch, dass Ars Electronica eine Dokumentation präsentieren wird, die während des Festivals gedreht wurde und Künstler*innen während ihrer Vorbereitungen und Auftritten begleitete und was für sie die viel zitierte „neue Realität“ und ihre Arbeit bedeutet.

Es war der Sprung in das schon so oft viel zitierte „digitale Zeitalter“. Ars Electronica spricht nicht nur darüber, sondern lässt Taten folgen.

ARS ELECTRONICA A journey in which it is not we who set out to travel, but our ideas and projects, which span a global network in which we gather to discuss what needs to be done. https://ars.electronica.art/keplersga… Music by Karl J. Schmidinger

AUFGEATMET:

„100 Jahre SALZBURGER FESTSPIELE“ im Kleinformat, ging ohne Corona Zwischenfälle über die Bühne!

Tobias Moretti mit der Festspielnadel geehrt © SF / Marco Borrelli Tobia Moretti, Jedermann

RÜCKBLICK vor Beginn der Festspiele:

Eine temporäre Mitarbeiterin wurde auf COVID 19 positiv getestet: „Eine temporäre Mitarbeiterin der Salzburger Festspiele, die am 18. Juni 2020 nach negativer Initialtestung den Dienst angetreten hat, wurde leider am (SF, 8. Juli 2020) positiv auf Corona getestet.

Einen Monat später:

Nun ist die Katze aus dem Sack. Die Präsidentin der Salzburger Festspiele Helga Rabl-Stadler und Landeshauptmann Dr. Haslauer atmen erleichtert auf und freuen sich, dass die Salzburger Festspiele doch noch stattfinden dürfen.

Aufatmen konnte man nun Ende August und „100 Jahre Salzburger Festspiele“ 2020 werden in die Geschichte eingehen!

Bartoli · Les Musiciens du Prince-Monaco · Capuano 2020: Cecilia Bartoli (Mezzosopran), Gianluca Capuano (Dirigent), Les Musiciens du Prince-Monaco
© SF / Marco Borrelli

Nun atmen alle erleichtert auf, diese besonderen Festspiele in einem besonderen Jahr 2020, dass mit einem sehr durchdachten, klugen und trotzdem niemand überfordernden Sicherheitskonzept die Musik, das Theater, die Konzerte und Oper über die Bühne gebracht haben. Max Reinhardt wäre vermutlich Stolz auf das Direktorium der Salzburger Festspiele gewesen.

v.l.n.r. Lukas Crepaz, Helga Rabl-Stadler und Markus Hinterhäuser © SF / Lydia Gorges

Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler: „, Dass die Salzburger Festspiele 2020 überhaupt stattfinden konnten, empfanden wir als das größte Jubiläumsgeschenk. Wir durften ein Zeichen für die Kraft der Kunst in kraftlosen Zeiten setzen und konnten den Gründungsgedanken aufs Sinnvollste wiederbeleben. Die Salzburger Festspiele wurden 1920 in einer Zeit größter Not als mutiges Projekt gegen die Krise gegründet. Max Reinhardt war davon überzeugt, dass nur die Kunst die vom Krieg gegeneinander gehetzten Menschen, ja Völker, wieder versöhnen könnte. – Die Kunst nicht als Dekoration, sondern als Lebensmittel. Wir sind überglücklich, dass sich die Festspiele auch und gerade in der von Corona zutiefst verunsicherten Welt als Sinngeber und Arbeitgeber bewähren konnten“. sagt.

Markus Hinterhäuser:So wird das Signal, das von Salzburg ausgeht, das stärkste, vitalste und wesentlichste sein, dass man an die Welt senden kann“.

EVERYWOMAN von Milo Rau / Ursina Lardi Uraufführung Mi 19. August 2020, Salzburg Regie Milo Rau Besetzung Ursina Lardi Helga Bedau (Video) Recherche und Dramaturgie Carmen Hornbostel Bühne und Kostüme Anton Lukas Video Moritz von Dungern Sound Jens Baudisch Licht Erich Schneider Dramaturgie Christian Tschirner / Everywoman 2020: Ursina Lardi
© SF / Armin Smailovic

So groß die Anspannung vor dem 1. August 2020 auch war, so erleichtert sind sie jetzt, alles gut über die Bühne gebracht zu haben. Aber eines darf man auch nicht vergessen auch das Verhalten des Publikums, das sehr diszipliniert und sehr bewusst die Sicherheitsmaßnahmen im Verlauf der Festspiele immer selbstverständlicher verinnerlicht hat, hat wesentlich dazu beigetragen, dass es zu keinem Corona-Fall kam.

2021: Fortsetzung folgt!

ARS Electronica und das Inside Festival:

Cape Horn Island, Santiago, Valparaíso, Austral: A Journey from the Garden of Mutations to Terra Australis


ARS ELECTRONICA
ARS ELECTRONICA HOME DELIVERY©ARS Electronica

https://www.youtube.com/arselectronica/live