Auszeichnungen bei den Salzburger Festspielen 2016

Rund um die Salzburger Festspiele

Die Salzburger Festspiele sind voll im Gange und eine Pressekonferenz jagt die andere.

Zwei Highlights aus den vielen Pressekonferenzen stelle ich hier kurz vor:

Am 13. August 2016 wurde die Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler

Helga Rabl-Stadler_Riccardo Muti_Giorgio Marrapodi_by Anne Zeuner_

Helga Rabl-Stadler, Riccardo Muti und Giorgio Marrapodi. Foto: SF/Anne Zeuner

mit einem Orden der Republik Italiens ausgezeichnet.  In Anwesenheit von Maestro Riccardo Muti hatte sie nach seinem Konzert mit den Wiener Philharmonikern den „Grande Ufficiale dell’ordine della Stella d’Italia“ entgegen genommen. Den Orden hatte der Botschafter der Republik Italien in Wien, S.E. Herr Giorgia Marrapodi der Festspielpräsidentin Rabl-Stadler überreicht, mit der Begründung: „Frau Dr. Helga Rabl-Stadler sei eine herausragende Persönlichkeit der österreichischen Kulturszene. Ihr gelte Wertschätzung nicht nur aufgrund ihrer künstlerischen Erfahrung, auch dank ihrer hervorragenden Fähigkeiten als Managerin. Sie habe so wesentlich zum Prestige dieses weltweit angesehenen Festivals beigetragen, das eine gelungene Mischung zwischen Tradition und Modernität widerspiegelt. Helga Rabl-Stadler bedankte sich zuerst bei Riccardo Muti für das wunderbare Konzert mit den Wiener Philharmonikern und erwähnte gleichzeitig; seit 1971 ist Riccardo Muti unser Fixstern, der den Festspielhimmel erhellt und es ist eine große Ehre das ich mit diesem Orden von Italien ausgezeichnet worden bin.

Rabl-Stadler:  „Mich macht dieser Orden besonders glücklich, denn meine Liebe zu Italien ist glaube ich genetisch: Ich bin am 2. Juni 1948 geboren, am selben Tag wie die italienische Verfassung. Ich liebe dieses Land, die Menschen, die Pasta, den Vino, aber vor allem die Kunst und Kultur. Für mich ist Italien neben meiner Heimat das beste Stück Europa. Dieser Orden ist Ansporn, mich weiter um die Präsenz italienischer Künstlerinnen und Künstler in Österreich stark zu machen“.

Am 8. August 2016 wurde der Schauspieler Peter Simonischek

Ehrung Peter Simonischek in der Salzburg Kulisse. Foto: SF/Andreas Kolarik, 08.08.16 Kaspar SImonischek, Peter Simonischek, Helga Rabl-Stadler, Brigitte Karner, Sven-Eric Bechtolf

Ehrung Peter Simonischek in der Salzburg Kulisse. Foto: SF/Andreas Kolarik, 08.08.16 Kaspar SImonischek, Peter Simonischek, Helga Rabl-Stadler, Brigitte Karner, Sven-Eric Bechtolf

für seinen 200. Auftritt bei den Salzburger Festspielen mit der Festspielnadel mit Rubin ausgezeichnet. Überreicht wurde die Festspielnadel von Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler und dem künstlerischen Direktor Sven-Eric Bechtolf.

Dazu Festspielpräsidentin Dr. Helga Rabl-Stadler: „200 Mal – das haben Dir nur Wenige vorgemacht und das wird Dir auch nicht so schnell einer nachmachen. Natürlich waren es vor allem die 8 Jahre und 91 Vorstellungen als „der Jedermann“, die die Zahl Deiner Auftritte in diese Rekordhöhe schnellen ließ. Aber wenn Du Ende August Deine Zelte in Salzburg abbrechen wirst, werden es beachtliche 117 andere Bühnenerscheinungen sein, die Dich zum Festspieler schlechthin gemacht haben und machen. Du hast auf dem Domplatz und im Großen Festspielhaus gespielt, in der Felsenreitschule und im Landestheater, auf der Pernerinsel, im Mozarteum und in unseren schönsten Kirchen. Du bist wohl der einzige Schauspieler, der an drei musikalischen Uraufführungen der Festspiele mitgewirkt hat. Mit Deinem Jedermann hast Du Festspielgeschichte geschrieben. Christian Stückl hat mit Deiner Hilfe dem vielgescholtenen Gründungsstück unserer Festspiele neuen Sinn gegeben.“  Rabl-Stadler ließ all seine Salzburger Festspielauftritte von Torquato Tasso im Jahre 1982 bis zum derzeit laufenden Sturm von Shakespeare Revue passieren.

Die Salzburger Festspiele bieten immer wieder ein vielfältigeres Angebot als jedes andere Festival.