„Stadtwandern“ in Salzburg ?

Clemens M. Hutter

STADTWANDERN IN SALZBURG

 

Die Mozartstadt aus einem anderen Winkel mal betrachten, dies war der Gedanke von Clemens M. Hutter.  Ja sie lesen korrekt, „Stadtwandern“. Muss es immer eine grüne Landschaft oder ein Berg sein? Nein, auch eine „entschleunigte Stadtwanderung“ durch die Stadt Salzburg kann ihren Reiz haben. Fazit: es zeigt ein anderes Stadtbild von Salzburg.

Clemens M. Hutter versteht es über viele unzählige Details und Kuriositäten, abseits der Touristenströme, zu berichten. Das eine oder andere dürfte auch den vielen Salzburgerinnen und Salzburgern noch nicht bekannt sein: Beispiel: Warum aus einer sumpfigen Au der Volksgarten entstand oder warum im Zwerglgarten genaugenommen keine Zwerge stehen, sondern es sich um Liliputaner handelt. „Bei Hofe schätzte man Kleinwüchsige oder anderweitig „missgestaltete“ Menschen einst wegen ihres Fleißes und ihrer Loyalität als Diener“.

Er berichtet auch über die „Rasende Eierspeis“ in der Altstadt. Hier wandelte er auf den Spuren der „Gelben Elektrischen“ die einst durch die Innenstadt von Salzburg fuhr, die jedoch 1940 leider wieder abgebaut wurde. Der eine oder andere Politiker wollte sie wieder zum „Leben“ erwecken, jedoch scheiterte es immer wieder an den hohen Errichtungskosten.

Es ist ein interessanter Spaziergang oder Wanderung, auf dem man den historischen Spuren folgen kann und Informationen erhält, wie eigentlich das eine oder andere entstanden ist. Beispiele wie die Durchhäuser von Salzburg, Hexenhysterie in Salzburg, Reise ins Ferienland Balkonien oder die Bergputzer – ein weltweit einzigartiger Beruf.

Es lohnt sich, dieses Buch zu lesen und die Stadt neu zu entdecken.

 

Erschienen im Verlag Anton Pustet, ISBN 978-3-7025-0857-9