MACHT. FREIHEIT. MENSCHSEIN – Salzburger Festspiele 2017

 In Salzburg ist wieder die „Hölle“ los, es beginnen die Salzburger Festspiele und alles dreht sich wieder um die Aufführungen, um die Schauspieler, Dirigenten, Opernsänger und Künstler und natürlich auch um das Festspiel Publikum, die Prominenz usw.

Freitag, 21. Juli 2017 ist der erste Auftakt der Premiere und Neuinszenierung des JEDERMANN von Hugo von Hofmannsthal (mit neuer Besetzung)

Jedermann 2017 Tobias Moretti (Jedermann), Stefanie Reinsperger (Buhlschaft) © Salzburger Festspiele / Matthias Horn E-Mail: matthias@hornphotography.de

Wie ein roter Faden durchzieht das Thema MACHT. FREIHEIT. MENSCHSEIN.  das Programm der Salzburger Festspiele 2017. In den letzten Wochen gab es eine Pressekonferenz bzw. einen TerrassenTalk nach dem anderen und die Aufführungen versprechen vieles und könnten die Festspielbesucher in den Bann ziehen.

TerrassenTalk Jedermann 2017 • Regisseur Michael Sturminger  © Salzburger Festspiele / Anne Zeuner

TerrassenTalk Jedermann 2017 Stefanie Reinsperger, Tobias Moretti © Salzburger Festspiele / Anne Zeuner

 

TerrassenTalk La clemenza di Tito 2017 Markus Hinterhäuser, Teodor Currentzis, Peter Sellars © Salzburger Festspiele / Anne Zeuner

TerrassenTalk Lulu 2017  Athina Rachel Tsangari, Bettina Hering © Salzburger Festspiele / Anne Zeuner

TerrassenTalk Rose Bernd 2017  Helga Rabl-Stadler, Karin Henkel, Lina Beckmann, Gregor Bloeb, Bettina Hering © Salzburger Festspiele / Anne Zeuner

TerrassenTalk Aida 2017  Markus Hinterhäuser, Shirin Neshat © Salzburger Festspiele / Anne Zeuner

TerrassenTalk Wozzeck 2017  William Kentridge, Vladimir Jurowski, Matthias Goerne © Salzburger Festspiele / Anne Zeuner

 

(Auszug aus Pressetext Salzburger Festspiele) Ob zerstörerisch, verlockend, abstoßend, repressiv oder förderlich – In diesem Jahr steht die Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Facetten der Macht im Vordergrund. In Mozarts La Clemenza di Tito geht es um die Macht des Vergebens. In Aida um die Macht des Eroberers, die Ohnmacht der Besiegten. In Lady Macbeth von Mzensk geht es um die starke Frau, die sich mordend gegen das System der Unterdrückung wehrt. In Bergs Wozzeck um den Aufschrei der unterdrückten Kreatur. Und in Lear stellt Aribert Reimann – frei nach Shakespeares Vorlage – dar, wie Gewalt und verblendeter Machtanspruch zur totalen Zerstörung einer Familie führt.