DAS ENDE DES ONLINE SHOPPINGS

Foto: © Christa Linossi

Die Zukunft des Einkaufens in einer vernetzten Welt (Österreich Edition) von Wijnand Jongen und Rainer Will

Die Digitalisierung ist nicht mehr aufzuhalten, und zwar in keinem Bereich mehr und sie dringt in alle unsere Lebensbereiche vor. Der Handel muss hier gewaltig reagieren, denn das Kaufverhalten der Menschen wandelt sich fundamental im Geschäft und online.

Worum geht es in diesem Buch?

Dieses Buch informiert nicht nur über das zukünftige Kaufverhalten der Menschen, sondern gibt auch Einblick in die neuen Internetwährungen und wie wir in Zukunft bezahlen werden. Neu definieren müssen sich auch Banken und Kreditkartenunternehmen, sowie Versicherungsgesellschaften. Durch den späten Eintritt in das Spiel, um verlorengegangenes Terrain wieder zurückzuerobern.

Dieses Buch ist es wert zu lesen…

es sollte eine Pflichtlektüre für kritische und moderne Konsumenten sein. Auch Politiker, Journalisten und Experten sollten dieses Buch lesen. Ein Standardwerk für den Handel mit Blick in die Zukunft und den digitalen Einkauf.

DIE AUTOREN

Wijnand Jongen ist ein weltweit anerkannter Autor und Zukunftsforscher zu Themen auf den Gebieten Handel und E-Commerce.  Er ist Mitbegründer und Vorsitzender des Executive Committee von eCommerce Europe und Gründer und CEO des niederländischen eCommerce-Verbandes Thuiswinkel.org.

Rainer Will ist Geschäftsführer des Österreichischen Handelsverbandes und Herausgeber des Magazins RETAIL. Er ist im Board of Directors der europäischen Handelsvereinigung EMOTA. Des Weiteren ist er Beschwerdeführer im Ermittlungsverfahren der Bundeswettbehörde gegen Amazon, um einen fairen Marktplatz zu erwirken.

Erschienen ist das Buch

im www.ueberreuter-sachbuch.at ISBN 978-3-8000-7727-4

TerrassenTalk Salzburger Festspiele 2019 zu Mozarts Oper IDOMENEO

Terrassen Talk Salzburger Festspiele 2019 zu Mozarts Oper IDOMENEO: Foto: Christa Linossi

Antonio Cuenca Ruiz (Dramaturgie) im Gespräch mit dem Regisseur Peter Sellars, dem Dirigent Teodor Currentzis und dem Choreograf Lemi Ponifasio zur Mozart Oper IDOMENEO

Zur diesjährigen Eröffnungsoper, Mozarts IDOMENEO arbeiten zwei großartige Künstler in Salzburg wieder miteinander. Es handelt sich um den Regisseur Peter Sellars und den Dirigent Teodor Currentzis.

TerrassenTalk mit Lemi Ponifasio Teodor Currentzis und Peter Sellars/
Foto © Anne Zeuner Salzburger Festspiele
 

Peter Sellars: Der US-Amerikaner wurde 1957 in Pittsburgh, Pennsylvania geboren und gehört weltweit zu den wichtigsten Opern- und Theaterregisseuren. Er studierte an der Phillips Academy in Massachusetts und an der Harvard Universität. Er hat sich mit seinen bahnbrechenden und innovativen Interpretationen von Meisterwerken und mit Gemeinschaftsprojekten in Zusammenarbeit mit einer außerordentlichen Bandbreite an Kunst-schaffenden internationales Ansehen erworben.

Peter Sellars wird am 27. Juli 2019 in der Felsenreitschule die Festrede bei der Eröffnung der Salzburger Festspiele 2019 halten. Der Titel seiner Rede heißt: „Listening tot he urgency of ecological civillization in the next generation“ (Das Meer als Erzähler: Globaler Wandel und kulturelles Wirken – Die Bedeutung und Dringlichkeit einer ökologischen Zivilisation für die nächste Generation“.

Teodor Currentzis: wurde 1972 in Athen geboren und ist ein griechisch-russischer Dirigent, Musiker und Schauspieler.Im Alter von zwölf Jahren besuchte er Kurse für Violine und 1987 studierte er Dirigieren am Nationalen Konservatorium in Athen. Er studierte dann am Petersburger Konservatorium bei Ilja Musin weiter. Von 2004 bis 2010 war er Chefdirigent am Nowosibirsker Staatlichen Akademischen Opern und Ballettheater in Nowosibirsk. Bei den Salzburger Festspielen dirigierte er 2017 zum ersten Mal.

Antonio Cuenca Ruiz: „Wer der Regisseur ist und wer der Dirigent, das sei bei Peter Sellars und Teodor Currentzis oft nicht so leicht zu unterscheiden.

Dirigent Teodor Currentzis zu Peter Sellars: „In der Produktion gehe es darum, Probleme anzusprechen und wer sei dafür besser geeignet als Peter Sellars. Das Wort Regisseur werde ihm gar nicht gerecht, denn er ist viel mehr als das. Er lädt uns mit seiner Arbeit gewissermaßen in seine spirituelle Praxis ein“. Sellars setzt auf Kommunikation, führt uns alle zu Problemlösungen und setzt dabei auf Humanität mit einer enormen Energie. Es ist ein Privileg mit ihm zu arbeiten, so der Dirigent Currentzis.

Peter Sellars und Teodor Currentzis /
Foto © Anne Zeuner Salzburger Festspiele

Peter Sellars lobt wiederum den Dirigenten: „Was Teodor auszeichnet, ist seine Gabe Licht an unerwartete Orte zu bringen. Er ist ein echter Visionär. Zu beobachten wie Teodor Currentzis bei der ersten Probe mit dem Freiburger Barockorchester ein „atmosphärisches Gesamterlebnis“ geschaffen habe, sei beeindruckend gewesen. Takt für Takt, Note für Note habe er jedes Detail mit den Musikern besprochen. Mit seiner Arbeitsweise schaffe er es immer wieder Räume für die Sänger zu schaffen, in denen sie ihr Potenzial voll und ganz freisetzen könnten.“

Moderator Antoni Cuenca Ruiz: Vor zwei Jahren inszenierten Sellars und Currentzis mit großem Erfolg die Mozart Oper La clemenza di Tito.  In dieser Oper ging es um Vergebung. In Idomeneo geht es um einen Vater, der meint, dass er seinem Sohn hilft, ihn aber in Wirklichkeit aber opfert. Es ginge nun auch um die Meinung, wie man über die Kraft der Gerechtigkeit und Versöhnung und einen Weg zur Demokratie finden kann. Man sollte damit einer neuen Generation neue Chancen geben, ergänzt Teodor Currentzis. „Wenn wir unsere Ansichten jetzt nicht überdenken“, sagt er, „dann existieren wir in 100 Jahren vielleicht nicht mehr“. Currentzis spielt auf den Vater-Sohn-Konflikt in der Oper an: „Wir sollten aufhören, Schuld in uns zu tragen und diese auf unsere Kinder und Kindeskinder zu übertragen. Über Schuld kann der Mensch nicht geheilt werden.“

Peter Sellars:Wir arbeiten in diesem Sommer bei den Salzburger Festspielen an Mozarts erster großer Oper Seria: Idomeneo. Diese Oper stammt von einem 25-jährigen (18. Jahrhundert), der der Welt mitteilt, dass die Zeit reif ist für eine ernsthafte Veränderung. Es ist Zeit für eine neue Generation, die die Macht übernimmt und Entscheidungen mit neuen Prioritäten, einer neuen Energie und einer neuen Entschlossenheit trifft, um die Welt radikal zu verändern. Nun schreiben wir bereits das 21. Jahrhundert und die Oper hat noch immer Gültigkeit und auch hier müssen wiederum Visionen neu angedacht werden: „Wir stehen beim Thema Klimawandel weltweit vor einer riesigen Herausforderung“, sagt der Regisseur. Egal ob Indonesien, Paris oder New York, es handele sich um ein globales Problem, für das eine neue Form der Kommunikation gefunden werden müsse. Wir müssen uns über alle politischen und ethnischen Trennlinien hinwegsetzen. Das Thema Ozean sei altbekannt aus der Mythologie. Doch dieser Ozean, das sei nicht eine Wassermasse, nein, der Ozean, das seien Millionen von Lebewesen. Daher müssen wir lernen mit dem Ozean zu verhandeln und mit ihm in Kontakt zu treten.“

Genau aus diesem Grund hat Peter Sellars den Choreografen Lemi Ponifasio engagiert, da er der perfekte Mann für die Choreografie ist. Lemi Ponifasio ist in Samoa im Pazifik geboren. Bereits 2006 arbeitete er mit Ponifasio zusammen.

Lemi Ponifasio: ist 1954 in Lano Samoan geboren. Lemi Ponifasio ist Regisseur, Künstler, Tänzer, Designer und Choreograph aus Samoa und Neuseeland. 1995 gründete er die MAU in Auckland, wo er mit Communities und Künstlern aus aller Welt zusammenarbeitete.

Kiribati, eine Insel in Polynesien, wird wohl als eine der ersten Insel in Polynesien sein, die verschwinden wird, wenn der Meeresspiegel weiter ansteigt. Als Ponifasio nach Kiribati flog, um mit Einheimischen zu sprechen, kannte niemand Mozart. Das habe sich mittlerweile geändert. Die Einheimischen haben Mozart als eine Art Weltbürger erkannt. Ponifasio, wolle mit seiner Arbeit an dieser Produktion mit dem Tanz Räume der Stille schaffen. „Die Tänzer existieren zwischen den Noten, sagt er. Sie seien ein Baum, der einerseits fest verwurzelt ist, sich aber mit seinen Blättern immer dem Licht zuwende. Der Tanz solle dazu beitragen, Wunden zu heilen. Dabei spiele das finale Ballett eine große Rolle.“

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

IDOMENEO

Drama per musica in drei Akten KV 366 /1781)

Premiere: 27. Juli 2019 in der Felsenreitschule in Salzburg

Ars Electronica Futurelab präsentiert Swarm Arena in Zusammenarbeit mit NTT in Tokio


© Fassadenvisualisierung Waltraut Cooper / Fotocredit: Robert Bauernhansl /

Das war 2016:

Deep Space 8K präsentierte mitunter „toward 2020 by NHK“. NHK eine öffentliche Rundfunkanstalt Japans. Im August 2016 wurde testweise die erste Übertragung in Super Hi-Vision 8K gestartet. Es war faszinierend, die Bildwelten in der intensiveren Darstellung der Realität durch die Technologie 8K Super Hi-Vision auf der 16 mal 9 Meter großen Wand- und Bodenprojektion zu betrachten.

Das Non plus Ultra Highlight war wohl die mit Intel präsentierte Europapremiere von „DRONE 100 – Spaxels über Linz“. Horst Hörtners (Senior Director Ars Electronica Futurelab) Aussage zur Premiere: „Seit 2012 haben wir viele Shows in aller Welt gemacht, der Flug in Linz war für uns aber etwas Besonderes, die Dronen kehrten zurück und wir wollten hier in Linz unbedingt zeigen, was wir können und waren daher auch ein bisschen nervöser als üblich.“ Die Präsentation ist voll gelungen und ich konnte miterleben, wie die 100 Weltrekorddrohnen zu ihrem Tanz abhoben.

und 2019 inszeniert sich Ars Electronica Futurelab wieder und es ist ein weiterer Schritt in die Zukunft


© Ars Electronica

Am 05.07.2019 veröffentlicht
NTT and Ars Electronica Futurelab offer an insight into their joint research and present a new swarm of robots for art, entertainment and sports. The innovative swarm technology was presented in several performances in July 2019 at the Miraikan in Tokyo, Japan.

Am Anfang stand ein gemeinsames Forschungsinteresse: zusammen mit dem japanischen Telekommunikationsunternehmen NTT (mit dem Ars Electronica immer wieder zusammenarbeitet) bieten nun einen Einblick in ihre gemeinsame Forschung und präsentieren die ersten Ergebnisse der Forschung.

Swarm Arena – Neue Perspektiven für Kunst, Entertainment und Sport Die Aufführungen im Miraikan sind Teil eines gemeinsamen Forschungsprojekts des japanischen Telekommunikationsunternehmens NTT und des Ars Electronica Futurelab und präsentiert wurde diese innovative Schwarmtechnologie Anfang Juli 2019 im Miraikan – The National Museum of Emerging Science and Innovation in Tokio.

Swarm Arena / Fotocredit: Ars Electronica Futurelab / Raphael Schaumburg-Lippe

Gezeigt wurden aus mehreren Bodenrobotern zusammengesetzter Robobterschwarm, dieser vermittelte den ZuseherInnen die vielfältigen Aspekte von sportlichen Großereignissen auf eine Weise, die die Grenzen eines herkömmlichen rechteckigen Videoformats überschreitet. Die moderne Alchemistin Akiko Nakayama und der Musiker Ei Wada wagten ebenfalls ein Experiment gemeinsam mit dem Roboterschwarm, um daraus neue kreative Möglichkeiten der Schwarmtechnologie die Kunst neu zu inszenieren.

Swarm Arena / Fotocredit: Ars Electronica Futurelab / Raphael Schaumburg-Lippe

Auszug aus dem Pressetext Ars Electronica:

Während der Schwerpunkt zunächst auf der drohnengestützten Navigation und Beschilderung lag (Swarm Compass, 2017), verlagerte sich der Fokus schnell auf komplexere Anwendungen von Schwarmtechnologien, die sowohl Drohnen als auch Bodenroboter verwenden (Swarm Arena, 2018). Jetzt ist abermals ein neuer Schritt der Forschung erreicht – das Ars Electronica Futurelab und NTT schaffen eine neue Art des Public Sports Viewing mit den Bodenrobotern und gestalten ein reisendes Labor für Kunst, Sport und Gesellschaft. NTT – Ein Experte für Telekommunikationssysteme Das japanische Telekommunikationsunternehmen Nippon Telegraph and Telephone (NTT) bietet Telekommunikationsdienste in ganz Japan an und forscht an der Weiterentwicklung von Telekommunikationssystemen im Allgemeinen. In der gemeinsamen Forschung mit dem Ars Electronica Futurelab stellt NTT die für eine Performance wie die in Miraikan notwendigen Kernkompetenzen zur Verfügung – von der hoch entwickelten Bildübertragung und Informationsdatenanalyse im Sport bis hin zu neuen Formen des Interaktionsdesigns. Miraikan Tokio – Japanisches Nationalmuseum für aufstrebende Wissenschaft und Innovation Das Japanische Nationalmuseum für aufstrebende Wissenschaft und Innovation in Tokio veranstaltet die Performanceserie, die Einblicke in die Robotik-Schwarmforschung von NTT und dem Ars Electronica Futurelab bietet. Die Aufführungen finden im Rahmen einer von NTT kuratierten größeren Ausstellung mit dem Titel „Sports Viewing Re-Imagined“ statt, die möglichen zukünftigen Entwicklungen bei der Beobachtung großer Sportereignisse zeigt“.

Das Ars Electronica Futurelab wurde 1996 als Atelier und Labor gegründet und ist seither das künstlerisch-wissenschaftliche Think-Tank, Forschungs- und Entwicklungsmotor der Ars Electronica. Das Ars Electronica Futurelab arbeitet mit Partnern aus Industrie, Kreativwirtschaft, Kunst sowie aus dem akademischen bzw. Bildungsbereich auf der ganzen Welt zusammen.

Wissenschaft und Kunst zielt konsequent, blitzschnell und ohne Unterbrechung auf die Öffentlichkeit ab .