Basil Henry Liddell Hart GESCHICHTE DES ZWEITEN WELTKRIEGES

Worum geht es in diesem Buch?

Die Neuauflage des klassischen Standardwerks von Liddell Hart erscheint nach 80 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkrieges, welche durch die präzise Beschreibung den Krieg unvergesslich macht und es ist gleichzeitig eine ernste Mahnung, sich für den Frieden einzusetzen.

Am 1. September 1939 begann der Zweite Weltkrieg mit dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen. Knapp 60 Millionen Menschen verloren während des sechs Jahre dauernden Krieges ihr Leben. Fundiert und sachlich beschreibt Basil H. Liddell Hart die großen strategischen Entscheidungen des Zweiten Weltkriegs. 

Unterteilt ist das Buch in Band 1 und Band 2 und behandelt folgende Themen:

Band 1

Teil   I: Das Vorspiel

Teil  II: Der Kriegsausbruch 1939-1940

Teil III: Die Woge

Teil  IV: Die Flut steigt

Teil   V: Die große Wende 1942

Band 2

Teil   VI: Der Anfang vom Ende

Teil  VII: Die Ebbe

Teil VIII: Das Ende

Dieses Buch ist es wert zu lesen?

Wer sich für die Geschichte interessiert im speziellen für den zweiten Weltkrieg, der sollte dieses Buch lesen. Die New York Times schrieb folgendes: „Seine Geschichte hat die Präzision eines Kommuniquès und ist von größter Objektivität.“

DER AUTOR

Basil Henry Liddell Hart, (1895 – 1970), war britischer Militärhistoriker, Stratege und Autor zahlreicher Bücher. Er war Militärkorrespondent des Daily Telegraph, der Times und persönlicher Berater von Kriegsminister Leslie Hore-Belisha. 1966 wurde er von Königin Elisabeth II. zum Ritter geschlagen.

Erschienen ist das Buch

Im Westend Verlag und wurde aus dem Englischen übertragen von Wilhelm Duden und Rolf Hellmut Foerster. Alle Rechte für die deutsche Ausgabe © Edition Ostend im Westend Verlag

ISBN: 978-3-86489-257-8

Salzburger Freilichtmuseum stellt das SIEGERPROJEKT für das neue Besucherzentrum vor!

Siegerprojekt: Besucherzentrumfürhistorischebaukultur , Südostfassade: Foto: Architekturbüro Cukrowicz Nachbaur aus Bregenz
Grundriss Siegerprojekt: Besucherzentrumfürhistorischebaukultur , Foto: Architekturbüro Cukrowicz Nachbaur aus Bregenz
Lageplan: Siegerprojekt: Besucherzentrumfürhistorischebaukultur , Foto: Architekturbüro Cukrowicz Nachbaur aus Bregenz

Das Salzburger Freilichtmuseum – ein Besuchermagnet – liegt ca. 15 Kilometer außerhalb der Stadt Salzburg im Gemeindegebiet Großgmain am Fuße des Untersbergs. Besucher können hier eine Zeitreise durch sechs Jahrhunderte – alte Bauernhäuser (Originalbauten) aus Landwirtschaft, Handwerk und Gewerbe – erleben und genau deshalb, weil es ein Besuchermagnet ist, wird hier in den nächsten beiden Jahren ein neues Besucherzentrum für historische Baukultur entstehen.

Der Grund hierfür ist, dass das derzeitige Eingangs- und Verwaltungsgebäude „Thanngütl“ aus allen Nähten platzt und das Verwaltungsgebäude auch nicht mehr dem heutigen Standard entspricht und baubehördlich schon sehr bedenklich ist.

derzeitiges Eingangs- und Verwaltungsgebäude „Thanngütl“ / Foto: Christa Linossi

So wurde 2019 europaweit ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben. 55 Architekturbüros aus dem Inland- und Ausland haben sich für die Realisierung des Projektes beworben und zwölf wurden im Vorfeld ausgewählt und danach eingeladen, sich am anonymen Wettbewerbsverfahren zu beteiligen. Aus den 12 eingereichten Projekten wurde im September 2019 in einer abgehaltenen Jurysitzung das Siegerprojekt ermittelt.

Als Sieger ging das Architekturbüro Cukrowicz Nachbaur aus Bregenz hervor. https://www.cn-architekten.at/ Es handelt sich um die Arbeit der Architekten Andreas Cukrowicz und Anton Nachbaur-Sturm. Man hat sich deshalb für dieses Projekt entschieden, weil es um eine sehr logische, höchstökonomische Holzkonstruktion handelt.

Siegerprojekt/ Im Vordergrund: Arch. Andreas Cukrowicz, im Hintergrund: Ing.Mag.Michael Weese Dir.des Freilichtmuseum, rechts: Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer / Foto: Freilichtmuseum
Ing.Mag.Michael Weese Dir.des Freilichtmuseum, Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer, Arch. Andreas Cukrowicz, Foto: Freilichtmuseum

Das Architekturbüro hat mit Holzbau bereits sehr viel Erfahrung und der Entwurf übernimmt das örtliche Thema von „Haus in der Waldlichtung“. Es ist abgeleitet von der archaischen Hausform und generiert vertraute Erinnerungsbilder aus dem anonymen Bauen.

Siegerprojekt: Foto: Christa Linossi

Bei dem neuen Besucherzentrum-Bau handelt es sich um ein eingeschossiges Haus, welches in einer Kombination aus flacher und langer Baukörperform samt Satteldachabschluss ist und trotzdem einen zeitgenössischen Ausdruck hat.

Zitat des Architekten und Publizist Otto Kapfinger: „Die Architekten Cukrowicz und Nachbaur bringen komplexe Anforderungen zu unerwartet klaren und ökonomischen Lösungen mit Mehrwert. Sie schaffen mit Holz, Glas und Beton, robuste, inspierende Räume für alle Sinne“.

https://www.freilichtmuseum.com/de/museum/haeuser/flachgau.html

Paracelsus denkt wieder einmal nach….

Paracelsus in Salzburg ( Theophrastus Bombast von Hohenheim, genannt Paracelsus, war ein Schweizer Arzt, Naturphilosoph, Alchemist, Laientheologe und Sozialethiker)
Baustellen sind nicht sein Thema / Foto: Christa Linossi

PETER KOGLER mit CONNECTED im Friendly Alien…Kunsthaus Graz

Sujet „Connected“, Detail,Peter Kogler, 2019

Connected-Sujet-Detail.jpg

CONNECTED. PETER KOGLER with…. George Antheil with Friedrich Kiesler with Hedy Lamarr with Fernand Léger with museum in progress with Otto Neurath with Charlotte Perriand with Franz Pomassl with Winfried Ritsch with Franz West …

„Connected. Peter Kogler with …“, Ausstellungsansicht, 2019,Foto: Universalmuseum Joanneum/N. Lackner

Es ist eine Matrix aus Arbeiten des Medienkünstlers Peter Kogler der letzten 30 Jahre formt im unteren Geschoss des Kunsthauses die Struktur und greift auf eine Geschichte künstlerischer Avantgarde-Netzwerke zurück.

„Connected. Peter Kogler with …“, Ausstellungsansicht, 2019,Foto: Universalmuseum Joanneum/N. Lackner

Peter Kogler (*1959, Innsbruck) ein österreichischer Medienkünstler, verwandelt das Kunsthaus Graz in eine Maschine. Betritt man den Space 02 des Kunsthauses, taucht man in ein ungewöhnliches Raumfeeling ein. In diesem Raum ist unaufhörlich immer etwas in Bewegung, es erzeugt Sound oder verändert den Blick auf den Raum.

„Connected. Peter Kogler with …“, Ausstellungsansicht, 2019,Foto: Universalmuseum Joanneum/N. Lackner

Der Besucher hat die Möglichkeit sich sitzend, gehend oder liegend sich mit dem Raum und der Linienform aus der Maschine sich darauf einzulassen. Es ergeben sich immer wieder neue Bilder, Raumgefüge und Situationen – die Ausstellungsräume zu einer lebendigen Bühne werden und das Publikum, der Besucher ein Teil des Geschehens sein wird oder ist.

Während im Space01 das Gefühl der vollendeten Raumauflösung entsteht und der Eindruck des Abhebens in eine unbekannte Unendlichkeit uns den Boden unter den Füßen wegzieht, ist der Space02 auf historische Bezüge in der Kunst-, Architektur und Designgeschichte.

Durch Verknüpfung und Vorstellung eröffnen sich aus dem Werk von Peter Kogler Narrative zwischen Kunstraum, Inszenierung und Bildern als eigene Sprache.

Diesmal hatte ich den Text bewußt kurzgehalten und empfehle, sich das Video anzusehen, tauchen sie einfach in eine Architektur, Struktur, Bild und Sound Welt ein.

Connected. Peter Kogler with… Kuratiert von Katrin Bucher Trantow Kunsthaus Graz
Film produced by Thomas Hochleitner sound composed and produced by Franz Pomassl © 2019 Sound Ballet mécanique by George Antheil, © G. Schirmer Inc./Edition Wilhelm Hansen GmbH. By permission of the Bosworth Music GmbH. Produced and interpreted by Winfried Ritsch © 2019

Dieses Projekt des Kunsthauses Graz ist in Kooperation mit dem steirischen herbst’19 ist interessant und sehenswert.

Die Ausstellung läuft noch bis 20. Oktober 2019 im Kunsthaus Graz

www.kunsthausgraz.at